Eine Initiative von Ralf Bos, unterstützt von UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen, unter der Schirmherrschaft von Madeleine Jakits

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Ralf Bos Madeleine Jakits
Sabine Christiansen

 

Wir wollen helfen und das gemeinsam. Immer wieder hört man von großen Galas, die zugunsten notleidender Menschen veranstaltet werden und große Spendensummen einbringen. Aber solch eine Gala benötigt auch einen enormen Aufwand, den kaum ein Einzelner in diesem Umfang leisten kann. Was aber, wenn viele zusammen helfen, wenn jeder einen Beitrag leistet, je nach seinen Möglichkeiten, ein ganzes Jahr lang? Ob es dann doch bei manchen eine große Gala wird, oder bei anderen eine engagierte Einzelaktion – jeder Beitrag zählt. So ist die Idee zu „Spitzenköche für UNICEF“ entstanden.
Viele der Köche kenne ich durch meine tägliche Arbeit, ich weiß, was sie leisten müssen, aber auch was sie leisten können. Und in ersten Gesprächen habe ich gemerkt, was s
ie für eine solche Aktion leisten wollen. Dafür bedanke ich mich jetzt schon. Die Gelder aus allen Aktionen gehen an drei verschiedene UNICEF-Projekte, die wir Ihnen auf den folgenden Seiten auch kurz vorstellen. Wir haben uns für das Thema Bildung entschieden, weil es ein zentrales Thema der heutigen Zeit und der effektivste Weg der Hilfe zur Selbsthilfe ist. Wir haben uns für diese Länder entschieden, weil sie nicht im Scheinwerferlicht des öffentlichen Interesses stehen und daher einen Lichtstrahl der Hilfe umso nötiger haben.
Mein ganz besonderer Dank gilt Madeleine Jakits, die als Chefredakteurin „Der Feinschmecker“ sofort und gerne bereit war, die Schirmherrschaft für „Spitzenköche für UNICEF“ zu übernehmen.

Ihr Ralf Bos

 

 

Ralf Bos

Das vom Koch, Restaurantfachmann und Sommelier Ralf Bos, 46, gegründete Unternehmen BOS FOOD ist Deutschlands führender Delikatessenspezialist. Bos Food beliefert über 7.500 Spitzengastronomen mit weltweit ausgesuchten hochwertigsten Lebensmitteln. Der dreifache Familienvater Ralf Bos ist Initiator der Aktion „Spitzenköche für UNICEF“.

 

Ich fand es eine einleuchtende Idee, als mich Ralf Bos bat, die Schirmherrschaft für das Bildungs-Projekt "Spitzenköche für UNICEF" zu übernehmen. Gute Köche sind immer auch herzlich und großzügig, sie schenken uns mit ihrer Arbeit Freude und Genuss. Warum also sollten wir nicht alle gemeinsam etwas von diesem Wohlbefinden abgeben an die, denen es niemals so gut ergehen wird wie uns?

Für das, was uns ein, zwei Tässchen Espresso kosten, gibt es in Afrika oder Nepal oder Bangladesch bereits eine Schultasche mit acht Heften, Schreibstiften und anderem Schulzubehör ¬ das erste Rüstzeug für stolze Abc-Schützen. Selbst bescheidenste Mittel können Kindern helfen. Keine Frage also, dass wir uns Hilfe leisten können. Und wir haben im Laufe des ganzen Jahres 2007 dafür viele schöne Gelegenheiten.

Kinder sind die tragischsten Opfer des Elends, und darum unterstütze ich dieses Bildungsprojekt von UNICEF aus voller Überzeugung. Ich bin sicher, dass die Spitzenköche Deutschlands ein Herz haben für diese Idee und auch ihre Restaurantgäste mühelos für die Sache gewinnen werden. Für ihr Engagement und ihre Großzügigkeit möchte ich den Küchenchefs, aber auch allen Gästen und natürlich nicht zuletzt den Lesern von "DER FEINSCHMECKER" schon jetzt danken.

Ihre Madeleine Jakits

Madeleine Jakits

Madeleine Jakits ist Chefredakteurin des Magazins "DER FEINSCHMECKER", Deutschlands führendem Magazin für Genuss und Lebensart , aus dem Jahreszeiten Verlag in Hamburg

Foto: F. Blickle

 

Liebe Leserinnen und Leser,

ich möchte Sie dazu einladen, mit Ihren Talenten denjenigen zu helfen, die unsere Unterstützung am Nötigsten brauchen: Kindern. Weltweit gehen 115 Millionen Kinder nicht in die Schule. Vor allem Mädchen haben beim Schulbesuch oft das Nachsehen, weil sie zuhause helfen und früh heiraten sollen. Dabei hat gerade die Bildung von Mädchen enorm positive Auswirkungen auf die Gesellschaft. Eine Frau, die zur Schule gegangen ist, bekommt nicht zu früh Kinder und kann diese dann besser versorgen. Sie weiß auch, wie sie sich vor Krankheiten wie AIDS schützt.

UNICEF gelang es in den vergangenen Jahrzehnten, die Zahl der eingeschulten Kinder kontinuierlich zu erhöhen. Heute gehen sogar mehr Kinder zur Schule als jemals zuvor. Doch es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jedes Kind sein Recht auf Bildung verwirklichen kann. In Afghanistan habe ich erlebt, wie sehr Kinder sich wünschen, Lesen und Schreiben zu lernen. Manche Mädchen haben unter der Herrschaft der Taliban sogar große Gefahren auf sich genommen, um heimlich privaten Unterricht zu nehmen. Ein Satz eines Mädchens, das ich dort getroffen habe, lässt mich bis heute nicht los. Sie sagte: „Ich möchte lernen, um jemand zu sein.“

Helfen Sie Kindern, jemand zu werden! Ich bedanke mich schon jetzt für Ihr Engagement und freue mich auf viele gute Ideen.

Ihre

Sabine Christiansen
UNICEF-Botschafterin

 

Sabine Christiansen

Foto: TV21

 

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